Touristeninformation in Hólmavík
Community Centre, 510 Hólmavík - tel: 451-3111 - info@holmavik.is
 

Touristeninformationen

Strandir region

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STRANDIR - NÄHER ALS MAN DENKT

Die Strandir Region (wörtlich: Küste/Strand) war über Jahrhunderte eine der abgelegensten Gegenden Islands, bekannt für die magischen Fähigkeiten seiner Bewohner und als Zufluchtsort für Kriminelle. Die Landschaft in Strandir ist vielfältig ausgeprägt, niedrige Hügel bei Hrútafjörður im Süden wechseln langsam über in 700 m hohe Berge an der Nordküste.

Die Einwohnerzahl der Strandir Region beträgt gerade etwas über 800. Die Stadt Hólmavík und das Dorf Drangsnes sind dabei die am dichtesten besiedelten Orte; etwas 400 Menschen wohnen in Hólmavík und kaum 100 leben in Drangsnes. Die Menschen in Strandir leben hauptsächlich vom traditionellen Fischfang und Landwirtschaft. Sie sind sich ihres Erbes bewusst und erzählen gern und voller Stolz Geschichten, wie ihre Vorfahren mit Geistern und anderen übernatürlichen Dingen plagten.

Es gibt eine Vielzahl touristischer Leistungsträger in Strandir, die die verschiedensten Unterhaltungsmöglichkeiten, Unterkünfte und Aktivitäten für Touristen anbieten. Strandir ist die perfekte Ort für alle, die Ruhe und Frieden suchen, wunderschöne Landschaften erwarten, Gastfreundlichkeit erfahren möchten und sich viele Freizeitmöglichkeiten wünschen.

Wunderschöne Landschaft

Auf dem Weg nach Strandir fährt man durch sämtliche Landschaften, die Island zu bieten hat, von Küsten und Wiesen, durch Birken und Weiden bis zu moosbedeckten Mooren mit außergewöhnlichen Ausblicken über die Húnaflói Bucht und weiter ins Landesinnnere. Bei einem Spaziergang an den mit Treibholz übersäten Stränden kann man Vögel, Seehunde und auf verlassenen Farmen manchmal sogar den arktischen Fuchs beobachten.

Strandir ist eine beliebte Wandergegend. Hier gibt es viele schöne Wanderwege durch die Region, einige auch für Anfänge geeignet, andere nur für erfahrene Bergsteiger. Wanderkarten mit genauen Angaben und Beschreibungen sind in den meisten Touristeninformationen erhältlich.

Hexerei und Magie

Es wird oft behauptet, die Leute aus Strandir wüssten ein bisschen mehr über Hexerei und Magie als andere, und um diese Behauptung zu untermauern gibt es das Museum für Hexerei und Magie, das einen auf eine magische Reise in die mystische Welt des Übernatürlichen mitnimmt. Die Ausstellung erzählt auf unterhaltsame Art von den magischen Praktiken des 17. Jahrhunderts ebenso wie volkstümliche Geschichten.

Nördlich von Árneshreppur

Der nördlichste Teil Strandirs ist eine Welt für sich. Viele Stammgäste der Strandir Region besuchen regelmäßig Árneshreppur, mit seiner einzigartigen Umgebung; ein Platz der seinesgleichen sucht, wo die brausenden See und mächtige Berge die Hauptrolle in dieser unfassbaren Natur spielen. In Trékyllisvík kann man einen Blick in da Kört werfen, ein ganz aus Treibholz gezimmertes Haus. Kört beherbergt ein Volksmuseum mit alten Artefakten der vergangenen Zeit aus Árneshreppur, ebenso wie ein Handwerksladen mit Stücken gefertigt von Einwohnern der Region und eine Touristeninformation.

Es gibt zwei Kirchen in Trékyllisvík sowie einen Supermarkt im Norðerfjörður Fjord und ein Flugfeld in der Nähe der Siedlung Gjögur. Etwas weiter nördlich befindet sich der einzigartige Swimmingpool von Krossnes, direkt am Strand des arktischen Ozeans gelegen. Der Berg Reykjaneshyrna kann leicht bestiegen werden und erlaubt spektakuläre Ausblicke.

Djúpavík in Árneshreppur

Im Reykjarfjörður Fjord liegt das kleine Dorf Djúpavík, in dem in den 30er Jahren ein Heringsfabrik errichtet wurde. Diese wurde bis 1954 betrieben, bis ein Einbruch der Fangquoten die Fabrik zum Aufgeben zwang. Wer nach Árneshreppur fährt sollte sich einen Besuch in Djúpavík gönnen und sich die verlassenen Ruinen anschauen. Die riesigen Gebäude der alten Fabrik sind besonders sehenswert.

Am 7. Juli 2003, genau 68 Jahre nach Beginn der Heringverarbeitung, wurde in einer alten Fabrikhalle eine Ausstellung über die Geschichte der Siedlung eröffnet. Initiatoren waren die Besitzer des Hotels Djúpavík, Eva Sigurbjörnsdottir und Ásbjörn Þorgilsson. Geöffnet wird auf Anfrage. Eva und Ásbjörn bauten das Hotel 1986 wieder auf und betreiben bis heute. Früher war es eine Herberge für Arbeiterinnen der Heringsfabrik.

Schafzucht-Museum – eine Ausstellung in Sævangur

Zwölf km südlich von Hólmavík in dem ehemaligen Gemeindehaus Sævangur befindet sich eine interessante und unterhaltsame Ausstellung zur isländischen Schafzucht mit besonderer Betonung auf der Strandir Region. Die Ausstellung Schafe in der Geschichte Islands ist seit ihrer Eröffnung im Frühjahr 2002 ein beliebtes Reiseziel, das alt und jung gleichermaßen anspricht.

Kinder können sich in einem eigenen Raum vergnügen, in dem Spielzeug und Malbücher auf sie warten, während sich die Erwachsenen die Ausstellung ansehen. Es gibt auch eine kleine Wissenschafts-Ecke, in der man sich Verschiedenes unter dem Mikroskop anschauen kann. Eine der Hauptattraktionen sind die Lämmer, die von den Besuchern mit Milch aus der Flasche gefüttert werden können.

Sævangur bietet ebenfalls ein kleines und gemütliches Café, in dem man sich bei einer Tasse Kaffee hinsetzen und bei original isländischem Kuchen und Brot ausspannen kann. Ein Andenkenladen mit handgefertigten Souvenirs von Leuten der Region ist auch vorhanden. Das Museum, das Café und der Souvenirladen sind während der Sommermonate täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

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Neugierig geworden?

Weitere Auskünfte über die Strandir Region erteilt ganzjährig das Informationszentrum in Hólmavík, Tel: 451-3111 bzw. email: info@holmavik.is.

© júní 2003
Jón Jónsson og Arnar S. Jónsson

 

~ Strandir – eine einzigartige Erfahrung ~

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